die glocke 2018 01 14 sNach mehr als eineinhalb Monaten ohne Punktspiel durfte man gespannt sein, wie die Handballerinnen des VfL Sassenberg aus der langen Pause kommen würden. Die Partie gegen den TuS Westfalia Kamen ließ nur einen Schluss zu: Topfit. Der VfL gewann souverän mit 34:20 (14:8).

Sassenberg untermauerte damit seinen Anspruch, in der Landesliga oben mitzuspielen. „Ich war selbstbewusst genug, zu sagen, dass wir gewinnen wollen. Aber dass wir so gut gestartet sind, hat mich schon positiv überrascht“, kommentierte Trainer Daniel Haßmann. An dem Auftritt in der ersten Halbzeit sah er durchaus noch Anlass zur Kritik: „Wir waren nicht zwingend, zu langsam und, obwohl wir nur acht Gegentore kassiert haben, in der Deckung nicht griffig genug.“

Umso begeisterter war der VfL-Übungsleiter davon, was seine Schützlinge nach dem Seitenwechsel geboten hatten: „20 Minuten lang war das richtig, richtig gut. Wir haben bestimmt, wo es lang geht. Der Gegner hatte nichts entgegenzusetzen und konnte nur hinterher schauen.“

In dieser Phase zogen die Sassenbergerinnen auf bis zu 16 Tore davon. In der Schlussphase nahmen sie den Fuß vom Gas. Mit der Konsequenz, dass in Sachen Defensivarbeit die Intensität etwas verloren ging. Dadurch konnten die Gäste ihr Trefferkonto aufstocken. An dem klaren Ergebnis änderte das freilich nichts. Dafür war der VfL ganz einfach zu stark.

So freute sich Haßmann auch darüber, dass sich die Tore mit Ausnahme von Verena Stockmann, die mit elf Treffern herausstach, recht gleichmäßig auf das Team verteilten: „Wir sind über das Kollektiv gekommen. So stelle ich mir das vor.“

VfL: Hahn, Schmitz - Stockmann (11), Bastiaan (5), Klünker (3), Herweg (3), Haßmann (2), Marks (2), Meinersmann (2), Klapper (2), Strotmeier (2/2), J. Zumbrink (1), Kipp (1), C. Zumbrink

Quelle: die Glocke