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VfL Sassenberg Logo 64x75VfL Sassenberg Handball

Herren neue Trikots 2024 sIm zweiten Heimspiel in Greffen trafen wir am Samstag auf die dritte Mannschaft des SGH Steinfurt. Wie erwartet, stellte uns die erfahrene Mannschaft mit routinierten Spielern vor eine anspruchsvolle Aufgabe. Neben den Verletzten Linus und Lars sowie Joshua und Muayd, die privat verhindert waren, mussten wir kurzfristig auch auf Leon verzichten. Dennoch war unser Ziel klar: Wir wollten mit Tempo aus einer sicheren Abwehr heraus agieren. Der Spielbeginn verlief jedoch alles andere als geplant. Unser Angriffsspiel war zu statisch, das Tempo fehlte, und wir bissen uns an der gut organisierten Abwehr der Gäste die Zähne aus. Zudem mangelte es an Durchschlagskraft und Präzision im Abschluss.

Die Gäste zeigten uns indes, wie es besser geht. Mit schnellen und präzisen Pässen spielten sie in die Lücken und suchten konsequent den Torabschluss. Nach sieben Minuten lagen wir bereits mit 0:4 zurück. Dank einer sich stabilisierenden Abwehrleistung und den Paraden von Finn T. konnten wir jedoch das Spiel offenhalten und uns in der 12. Minute bis auf ein Tor herankämpfen.
Trotz unserer Bemühungen gelang es den Gästen immer wieder, das Tempo hochzuhalten und uns in entscheidenden Momenten zu überraschen. In der 25. Minute schafften wir schließlich den Ausgleich zum 9:9, mussten aber kurz darauf nach einer Zeitstrafe einen erneuten Rückstand von zwei Toren hinnehmen. Kurz vor der Pause konnten wir erneut ausgleichen, kassierten jedoch mit der Pausensirene den Treffer zum 11:12.

In der Halbzeit wurden die Defizite deutlich angesprochen. Zu wenig Tempo, keine Entschlossenheit im Zug zum Tor und zu viele Pässe ohne Effekt: Wir mussten unser Angriffsspiel variabler gestalten und in der Abwehr konsequenter zupacken. Auch die Torabschlüsse mussten verbessert werden – zu oft hatten wir es dem gut aufgelegten Steinfurter Torhüter zu leicht gemacht.

Die zweite Halbzeit begann verheißungsvoll. Wir glichen aus und gingen erstmals in Führung. Bis zum 15:15 in der 41. Minute blieb das Spiel ausgeglichen, wobei auf beiden Seiten die Torhüter herausragten.
In der Folgezeit zeigte unsere Mannschaft dann aber ihre stärkste Phase. Die Abwehr stand kompakter, und wir nutzten die Ballgewinne für schnelle Gegenstöße. Mit schnellen Angriffen konnten wir uns auf 17:15 absetzen und den Vorsprung bis zur 51. Minute auf 20:16 ausbauen.
Im weiteren Verlauf taten sich beide Mannschaften schwer, Tore zu erzielen. Die Abwehrreihen dominierten, und die Torhüter setzten weiterhin starke Akzente. Doch unser Vorsprung geriet nicht mehr in Gefahr. Mit einer konzentrierten Leistung sicherten wir uns schließlich einen verdienten 23:18-Erfolg.

Nach einem holprigen Start bewiesen wir Charakter und steigerten uns im Spielverlauf deutlich. Besonders in der zweiten Halbzeit machten unsere verbesserte Abwehrarbeit und das höhere Tempo im Angriff den Unterschied. Ein besonderer Dank gilt unseren Torhüter, die uns mit ihren Paraden immer wieder im Spiel hielt. Auch wenn es die Spieler nicht gerne hören: Ohne die Laufeinheiten in der Saisonvorbereitung und am Anfang der Spielzeit wäre diese Leistung nicht möglich gewesen. In der entscheidenden Phase der Partie konnten wir noch ein Prozent drauflegen, das war der Schlüssel zum Erfolg.  Am Ende fällt der Sieg deutlicher aus, als das Spiel es war.

Am kommenden Sonntag steht das Nachholspiel gegen Sparta Münster III in Münster auf dem Programm. In diesem Spiel wird es darauf ankommen, unsere Leistung über die gesamte Spielzeit hinweg konstant abzurufen. Die Erkenntnisse aus den letzten Spielen haben gezeigt, dass eine Halbzeit mit hohem Tempo und stabiler Abwehrarbeit allein nicht ausreicht, um erfolgreich zu sein. Wir müssen diese Qualität über die vollen 60 Minuten aufrechterhalten.

Potrafke (TW), Tönnemann (TW), Schuckenberg (6/1), Arenbeck (5), Lietmann (4), Neukötter (3), Ansmer (2), Horstrup (2/1), D. Ruhe (1), Göcke, Hornig, L. Ruhe, Schmitz

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