wn 2017 10 09Als Gast der Ahlener SG war für den VfL Sassenberg alles drin – doch er nutzte seine Chancen nicht und wurde dafür bestraft. 50 Minuten lang sah es so aus, als könnten Sassenbergs Handballerinnen etwas Zählbares aus Ahlener mitnehmen. Am Ende gewann die gastgebende SG aber noch deutlich mit 29:23 (15:12). „Die Fehler, die letzte Saison noch nicht bestraft werden, werden es jetzt. Wir haben zu viele freie Würfe vergeben“, analysierte VfL-Trainer Daniel Haßmann, der sich aus der Kritik nicht ausnahm: „Ich hätte die Deckung eher umstellen müssen.“

Zu Beginn ging der VfL dreimal in Führung, doch Ahlen schlug stets direkt zurück und führte ab der neunten Minute immer. 120 Sekunden vor der Halbzeit lag die SG sogar mit fünf Toren vorn, Sassenberg verkürzte bis zur Pause aber immerhin noch auf 12:15.

In der zweiten Halbzeit stand das Spiel lange auf der Kippe. Ahlen lag zwar immer vorne, aber lange Zeit nur mit ein oder zwei Toren. Gegen eine gute Ahlener Torfrau ließ der VfL zu viele Chancen liegen. Das wurde in den letzten zehn Minuten rigoros bestraft.

VfL: Klemann, Strotmann - Bastiaan (6), Strotmeier (5/2), Stockmann (4), Meinersmann (2), Haßmann, Marks, Merschoff (je 1), J. + C. Zumbrink, Klapper.

Quelle: Westfälische Nachrichten | Autor: Johannes Schräder

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