Uwe Landau trainiert WSU und VfL
Warendorf (alh). Uwe Landau trainiert ab sofort die akut abstiegsbedrohten Bezirksliga-Handballer der Warendorfer SU. Er hat bereits eine erste Trainingseinheit geleitet und schwärmt über sein neues Team: „Ich mag diese Jungs“. Pikant: Landau bleibt zeitgleich Trainer in Sassenberg. Beim VfL ist er für die Landesliga-Handballerinnen zuständig. Die wissen seit dem vergangenen Wochenende von seinem Zweit-Engagement in der Kreisstadt und haben die Nachricht gut weggesteckt. Der VfL erkämpfte beim Tabellenführer Roxel ein Unentschieden. „Wenn meine Mädels so weiter machen, erleichtern sie mir meine Arbeit natürlich ungemein und geben mir viel Energie für die Warendorfer Jungs“, betont Landau und verspricht: „Der VfL wird unter meiner WSU-Tätigkeit nicht leiden“. Das habe er auch dem Sassenberger Vorstand zugesagt.
Die Vereinbarung mit der WSU ist zunächst auf vier Wochen befristet. „Beide Seiten sollen sich kennen lernen“, begründet Landau. Er gehe aber mit einem richtig guten Gefühl in seine neue Aufgabe. „In der Mannschaft steckt viel Qualität“, findet er.
Schon vor der Winterpause hatte Landau bekannt gegeben, dass er den VfL am Saisonende verlassen will. Mit der WSU war er sich nach eigenen Angaben über eine Zusammenarbeit in der nächsten Saison so gut wie einig. Dann überschlugen sich in der Kreisstadt die Ereignisse und gipfelten im Rücktritt von Trainer Reinhard Zimmer. „Also hat man mich gefragt, ob ich schon jetzt aushelfen kann“, sagt Landau.
Quelle: die Glocke